Petras Tour nach Oberfranken

Die Gruppe wurde von Petra I geführt, leichte Unterstützung bekam sie von Olaf.

Martin B, Willi B & Marion, Jochen F & Regina, Frank K, Dietrich K, Bernd R & Marlene, Ralph W, Bernd W, Helmut W, Wolfgang Z, Frank K & Frau, Johannes K, alle waren dabei.

Eine nervöse Petra erwartete uns um 8.00 Uhr an der Niederlassung - es war ihre erste Tourenführung mit einer relativ großen Gruppe. Ihr Freund war zur Unterstützung mit dabei.

Mit 14 Motorrädern und 16 Personen machten wir uns auf den Weg Richtung Oberfranken. Regina und Heike sind gesondert mit dem PKW angereist.

Über die B6 ging es Richtung Hildesheim. In Hildesheim machten wir ca. ½ Stunde eine Stadtbesichtigung mit dem gesamten Motorradtross. Petra fand dann doch noch den Ausweg und ich glaube sie war froh aus der Stadt herauszukommen.

Bei hervorragenden Wetter ging es dann weiter auf der B 243 Bockenem, Seesen, Osterode - dann auf die B 241 Richtung Katlenburg und dann auf die B 247 Richtung Duderstadt. In den neuen Bundesländern musste Petra feststellen, dass die Ausschilderung nicht immer optimal gestaltet ist - zudem gibt es immer noch unzählige, schwierig auszumachende Umleitung und etliche Baustellenampeln. Ganz extrem wurde die Orientierung in Eisenach. Zum Glück war Dietrich dort eine zeitlang ansässig und konnte Petra so sehr gut unterstützen. Aus Eisenach heraus war aufgrund der Temperatur und der schwierigen Orientierung bei vielen die Luft raus. An einer nicht vorgeplanten Stelle hatte ich das Gefühl, dass Bernd W. Petra überholte, weil sie den Blinker vergessen hatte auszuschalten - irgendwie hat das dazu geführt, dass wir vor einer Gastwirtschaft angehalten haben. So wurde beschlossen, dort etwas zu essen. Zunächst sah die Gastwirtschaft sehr unscheinbar aus. Die ersten setzten sich in den Halbschatten vor der Gastwirtschaft - es gab aber eine sehr schöne Terrasse mit einem fast sonnendichten gewachsenen Weindach. Dort konnten wir uns von der Wärme erholen und das sehr gute Essen genießen. Anschließend frisch gestärkt ging es weiter auf der B 88 Farnroda, Friedrichroda bis wir wieder auf der B 247 gelandet sind Richtung Suhl... Da bisher die Kurven nicht sehr zahlreich vorhanden waren. War die einhellige Meinung noch ein wenig über Umwege zu fahren, um die herrliche Landschaft und die schönen Strassen zu genießen. Leider wurden die Straßen bei den ersten Kurven nass. So zog sich der Rest des Weges bis zum Hotel ziemlich lang hin. Um 20.00 Uhr war das Ziel, sollte das erste Bier zischen. Das war dann auch fast eine Punktlandung.

Das Hotel "Alte Molkerei" in Bad Rodach ist sehr zu empfehlen. Sehr saubere, ordentliche und geräumige Zimmer und eine für meine Begriffe hervorragende Restauration.

Am Samstag führte uns der Chef des Hotels persönlich den gesamten Tag über kleine und kleinste Wege durch seine bestens bekannte Heimat - vorbei an Klöstern, Burgen, alten Häusern, Bauernhöfen.... Sehr schöne kleine und landschaftlich hervorragende Straßen.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Chef für die Mühe.
Leider hatten wir den Samstag nur diesiges Wetter. Die letzte halbe Stunde mussten wir dann leider auch noch im Regen fahren. Der Abend mit einem sehr gutem Essen und ausgelassener Stimmung lies den Tag dann schön ausklingen. Es war noch sehr warm und eine herrliche Luft, so dass man gut draußen sitzen konnte.

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