Cluburlaub in Spanien, 04.bis11.Juni 2004

Am Dienstag

war zur Entspannung wieder der Stausee Punta de Sau das Ziel. Die Tour ging über kleine Straßen durch die schöne Landschaft zum Stausee. Da unsere Karten unterschiedliche Straßenbezeichnungen zeigten (von "Verbindungsstraße" über "sonstiger Weg"bis hin zu "keiner Strasse") fragten wir einen Wachsoldaten, der den Staudamm bewachte, ob der Weg rund um den Stausee befahrbar wäre. Nach dessen Auskunft sollte es sich um eine asphaltierte Straße handeln, die für Motorräder passierbar wäre.

Also los.
 
Nach kurzer Zeit wandelte sich die Befestigung von Asphalt auf Schotter. Macht nichts, waren wir ja von gestern gewohnt. Nach einer Stunde im Schritttempo wurde der Weg immer holperiger; zum Umkehren war es zu spät. Insbesondere die Endurofraktion fühlte sich in ihrem Element, die anderen hatten einfach nur Spaß. Nach einigen Wasserdurchfahrten, heftigen Schlägen und Urwald ähnlichem Umfeld, haben wir nach etwa 20 Kilometern und einer Menge neuer Erfahrungen, was Mensch und Maschine zu leisten im Stande sind, den asphaltierten Weg erreicht, den der Wachsoldat vermutlich meinte. (Wer bewacht schon einen Staudamm???). Die Rückfahrt zum Hotel und der übrige Abend verliefen wie gewohnt mit Bad und Bar.

Am Mittwoch,

nach zwei Tagen mit Enduroeinlage war der (mir unerklärliche) Wunsch aufgekommen, einmal eine Tour ohne Schotter zu machen. Also: als Kontrastprogramm - Küstenstraße! Der Weg führte uns auf 1000 und einer Kurve, mit unbeschreiblich schönen Ausblicken auf die Küste und das türkisfarbige Meer bis nach Port Vendres in Frankreich. Die Strecke war zwar recht weit, aber die herrlichen Kurven entlang der Küste waren es Wert.