Abschlusstour ins Emsland

Am Samstag Morgen saßen wir gemeinsam bei einem sehr übersichtlichen Frühstück und ließen den Tag langsam angehen.

Bei diesigem Wetter warteten wir gesättigt auf den Bus, der uns zur Transrapid Teststrecke nach Lahten bringen sollte. Pünktlich, traf Holger mit Jana ein, um sich uns für die Besichtigung anzuschließen. Ein freundlicher Mitarbeiter der Transrapid-Crew führte uns herum und erklärte uns die Technik und Vorzüge der Magnet-Schwebebahn. Es war ein neues sowie ein ausgemustertes Modell vor Ort. Die Führung war interessant und zum Nachdenken, vor allem für unsere Politiker.

Ausgemusterter Transrapid 07
Beschreibung zum Transrapid 07
Transrapid von innen
Transrapid - die neuere Generation

Als nächstes stand das "Klotscheeten" auf dem Programm. Da wir noch etwas Zeit hatten, nutzten wir sie auf verschiedene Weise. Einige taten sich zusammen und fuhren nach Holland, andere sahen sich Sögel an und der Rest aß im Jägerhof zu Mittag. Alle waren aber pünktlich zum Spielen zurück. Holger, Tanja und Jana fuhren woanders hin.

Nachmittags begann das Klotscheeten. Wir wurden von Jan geführt, der mit Bollerwagen und allen wichtigen, flüssigen Dingen ausgerüstet war, die man für diesen Zweck zum Überleben braucht. Wir wurden in 2 Mannschaften aufgeteilt, da eine nur aus 9 statt 10 Personen bestand, bekam sie einen "Joker - Mann" gestellt. Bei bestem Wetter, viel Spaß und lockeren Sprüchen, schritten wir zur Tat. Es wurden verschiedene Varianten bei den Durchgängen gespielt. Ähnlich wie Bosseln, ging es meistens darum, wer den Klot, eine kleine Scheibe, am weitesten rollte. Es wurde mal vorwärts, mal rückwärts gespielt. Nach jedem Durchgang der Parteien, war eine promillehaltige Stärkung angesagt, Büsche für die Entsorgung waren bei Bedarf reichhaltig vorhanden. Beim letzten Durchgang spielten Männlein gegen Weiblein und es wurde eine Klotscheetenkönigin sowie ein König gesucht, dabei musste mit dem Klot ein Kegel umgeschmissen werden. Nach einigen Tropfen "Zielwasser" im Blut, trafen Willi und ich jeweils den Kegel (Anfängerglück) und wurden zum König und zur Königin gekürt und erhielten einen Erinnerungsteller als Geschenk, für dieses "denkwürdige Ereignis".

Start zum Klotscheeten - mit reichlich Promille an Bord
Mit viel Spaß und Elan führten wir die verschiedenen Varianten des Klotscheetens durch.
Nach jedem Durchgang gab´s Flüssigstärkung. Büsche für die Entsorgung waren reichlich vorhanden.
Willi und Marion nach ordentlichem Genuss von "Zielwasser" wurden sie durch die richtigen Treffer zum/zur Klotscheeten- König und Königin gekürt.

Bald war es wieder Zeit für das Abendmenü. Es übertraf das vom Vorabend. Nachdem wir genüsslich und kalorienhaltig geschlemmt hatten und wir unser bei Dunkelheit serviertes, mit Wunderkerzen geschmücktes Eis mit heißer Soße "vernascht" hatten, wurden Tische zur Seite gerückt, um die Tanzfläche für einen Tanzabend freizuräumen.. Uns wurde hierfür freundlicher weise eine Stereoanlage zur Verfügung gestellt. Ich brachte die nötigen CD´s mit und spielte den DJ. Es wurde getanzt, zeitweise (leider) etwas zaghaft. Als dann die Hardrock-Musik erklang, krochen selbst Todgeglaubte aus ihren Löchern hervor, um auf der Tanzfläche kräftig abzurocken. Tja, Biker sind eben keine Weicheier. Zu fortgeschrittener Stunde verabschiedeten sich nach und nach die Leutchen, um sich auf die Horizontale zu begeben. Tommy und ich hatten ihre Duracell hinten drin und konnten vom Tanzen nicht genug bekommen. Auch Heidi hielt sich wacker. Als kaum noch einer da war, wurden noch einmal die sonst üblichen Partyreißer aufgelegt, dabei kräftig mitgesungen und getanzt. Die letzten "Mohikaner" waren Tommy, Heidi und ich. Nach Mitternacht war Heidi schließlich nahe an der Verzweiflung, da Tommy und ich kein Ende finden konnten, Jürgen, der über dem Tanzsaal schlafen wollte, auch (sorry Jürgen!). Als die Musik dann leider viiiel zu früh, auf Drängen einer einzelnen Dame hin, ausgestellt werden musste, gingen wir 3 für einen "Absacker" an den Tresen, für einen gemütlichen Abschluss. Danach schlenderten wir "ich seh´ den Sternenhimmel" singend zu unserem gegenüberliegenden Hotel. Holger hatte sich bereits nach dem Abendessen verabschiedet und ist mit Jana wieder nach Hause gefahren, da die Arbeit rief.

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