Urlaub am Gardasee

Freitag, 03. Juni

Unser letzter Urlaubstag ist angebrochen. Helmut und Gisela gönnen sich eine Pause, Willi ist erkältet, Marion und Marlene haben keine Lust mitzufahren. Der Rest bricht auf in Richtung Iseo See. Das die heutige Tour unter keinem guten Stern steht, stellen wir am Supermarkt fest, wo wir uns fürs Picknick eindecken. Nachdem Bernd die Adresse des von uns angestrebten Moto Guzzi Museums in seinen Navi eingegeben hat, stellt sich heraus, daß es nicht am Iseo sondern am Comer See liegt. Okay, also besichtigen wir es eben nicht.
Bei der Abfahrt vom Supermarkt wird die Gruppe gesprengt. Holger, Johannes, Bernd, Ralf und ich warten, dann startet Holger eine groß angelegte Suchaktion, die jedoch erfolglos bleibt. Nach 20 Minuten beschließen wir, unsere Fahrt fortzusetzen.

Teststrecke für Rolf, wo ist Holger?
Pässe, wenn möglich noch unbefestigt, mag Rolf am liebsten.
Essen fassen, allen hat es geschmeck.
Ein liebes lächeln für den Fotografen.
Ein geiler Tag
Holger, mehr Schräglage!
Eine Tornante, oder zwei?

Unser erstes Ziel ist der Passo Croce Domini, eine 26 km lange Paßstraße, die ich schon von meiner ersten Italientour her kenne. Nicht enden wollende Kurven und Kehren führen an einem Gebirgsbach steil auf ca. 2200 m. auf halber Paßhöhe lesen wir eine SMS von Petra, man erwartet uns oben. Wir treffen und also wieder und erfahren den Grund des Verschwindens. Petra ist bei der Ausfahrt vom Supermarkt mit ihrem Seitenkoffer irgendwo hängen geblieben und gestürzt. Ihre Kofferaufhängung ist beschädigt und mußte repariert werden. Danach hat Rolf einen anderen Weg aus Salo genommen und wir verloren uns aus den Augen.
Vom Paß aus führen zwei Wege ins Tal, einer auf Asphalt, einer auf Schotter. Rolf, Johannes, Bernd und Holger wollen den Schotterweg nehmen. Ich lege ein Veto ein, auf Schotter rumgeheizt wird mit Jana nicht. Wir einigen uns auf einen Kompromis: Holger kann hoch und runter fahren während wir auf ihn warten, die anderen Drei fahren den Weg weiter und wir treffen uns am Iseo See. Gesagt, getan. Holger taucht glücklich wieder auf und weiter geht's.
Auch die Abfahrt vom Croce Domini ist sehr schön, aber leider verlassen wir kurze Zeit später die schöne, bergige Gegend und müssen uns über eine Schnellstraße durch Industriegebiete quälen. In der Nähe des Iseo Sees durchqueren wir sehr lange, stickige Tunnel. Ich bin froh, als wir endlich Iseo erreichen. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und machen Mittagspause. Nach einer halben Stunde stößt auch die Schottertruppe wieder zu uns.
Auf dem Heimweg übernimmt Bernd die Führung und Holger nutzt die Gelegenheit um Fotos zu machen.
Der Tagesausflug endet wie er begonnen hat, wir verlieren uns. Bernd fährt nach Navi, Petra und ich folgen ihm, Holger nimmt den kürzesten Weg und Rolf biegt falsch ab. Auf dem Hotelparkplatz treffen wir uns alle wohlbehalten wieder. Günter legt sein Motorrad noch kurz ab und lernt, daß man eine GS auf dem Hauptständer wenden kann.
Zur Abkühlung landen wir im Pool. Und nach dem Abendessen, also jetzt, an der Bar. Der Tequila-Sunrise ist lecker.

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