Urlaub am Gardasee

Samstag, 04. Juni

Der Urlaub endet. Und wie es immer so ist, geht jeder eigene Wege. Heinz und Wolfgang sind schon am Freitag abgereist. Marlene, Bernd, Marion, Willi, Helmut, Gisela und Ralf wollen direkt nach Hause, allerdings über eine andere Autobahn.
Rolf will unbedingt noch über ein paar Pässe und findet in Johannes einen Mitstreiter.
Holger und ich haben bis Sonntag Zeit, wollen auf direktem Weg in Richtung Heimat, aber auf halber Strecke übernachten, Günter und Elisabeth kommen mit. Petra hat es am Besten, sie hat noch eine Woche Korsika vor sich. Gegen 8.00 Uhr fahren wir los, Rolf wartet vor dem Hotel noch auf Johannes.
Vorbei an Riva gelangen wir bei Rovereto auf die Autobahn. Wir wollen Trento und Bozen umfahren. Langsam trübt das Wetter ein. In Brixen verlassen wir die Autobahn, es fängt an zu regnen, die Temperatur fällt. Wir halten an einer Tankstelle und ziehen uns wetterfester an. Der Regen wird deutlich stärker und die Fahrt über die alte Brennerstraße ist kein echtes Vergnügen. Oben halten wir wieder an und Holger und ich ziehen unser Gore-Tex unter. Der Vorteil ist, daß wir endlich Janas BMW Kinderbekleidung auf Wetterfestigkeit testen können. Vor Innsbruck läßt der Regen nach und wir fahren auf die Autobahn in Richtung München. Am Achensee machen wir einen Tank- und Snackstop. Als wir gerade wieder los wollen, sehe ich Rolf und Johannes an uns vorbeifahren. Das Wetter hat die Beiden zum umplanen gezwungen, aber Rolf will weiter auf der Landstraße bleiben. Holger gerät kurz in Versuchung, aber wir anderen wollen unseren Weg fortsetzen. Nach einer kurzen Wetter Besserung müssen wir noch einmal anhalten, damit Günter und Elisabeth ihre Regenkombies anziehen können.
Unser Etappenziel ist Denkendorf im Altmühltal. Direkt an der Autobahnausfahrt findet Holger ein schnuckeliges Hotel, ich finde es leider nicht und kreisele durch Denkendorf, bis Günter mich zum anhalten zwingt. Inzwischen hat Holger schon die Zimmerpreise in Erfahrung gebracht.
Zimmer und Preise sind wirklich in Ordnung. Holger telefoniert mit Rolf und sagt ihm, wo wir sind. Rolf und Johannes treffen um 18.30 Uhr ein. Das Hotel hat auch eine gute Küche und wir verbringen noch einen netten Abend zusammen. Ich bin froh, daß wir bei dem schlechten Wetter nur die halbe Strecke gefahren sind.

Die letzte Übernachtung