Schweden

Schweden vom 29.06. - 03.07.2006

Teilnehmer:
Jochen und Regina (R 1100 GS), Martin und Heike (R 1150 RT),
Rolf (K 1100 LT), Stefan (R 1150 GS Adv.), Frank (K 75 RT)

Wir haben uns bei leicht bedecktem Wetter am Donnerstag um 08.00 Uhr am Rasthof Abfahrt Schwarmstedt getroffen und dort gemeinsam gefrühstückt - übrigens sehr empfehlenswert. Ca. 9.00 Uhr ging es los auf der A7 bis Hamburg und dann auf die A1 Richtung Lübeck. Durch Stau im Übergang zwischen A7 und A1 haben wir ca. eine Stunde verloren. Zum Glück war das Wetter nicht zu heiß. Dann ging es weiter ohne Störungen bis Puttgarden. Es hat sich leicht zugezogen und bis zum Zielort war es ein optimales Reisewetter - nicht zu kalt und nicht zu warm. In Puttgarden haben wir das Kombi-Ticket bis Helsingborg gekauft, konnten fast sofort auf die Fähre fahren und die ist fast zeitnah abgefahren. Die Fähre fährt eine Stunde und ermöglicht ein wenig Erholung mit Kaffee, Essen.... Durch den kalten Wind war es auf dem Oberdeck nur mit Jacke auszuhalten.
Angekommen in Rödby sind wir auf der Autobahn bis kurz vor Helsingor gefahren. Dort die letzten Kilometer an der Küste entlang vorbei an sehr schön gelegenen Wohnhäusern. Auch die Überfahrt nach Helsingborg ging ohne lange Wartezeit los und gab noch einmal die Möglichkeit sich auszuruhen.

In Schweden die ersten 20 km aus der Stadt heraus und dann waren wir auch schon auf den typischen schwedischen Straßen. Viel Wald, Natur und wenig Verkehr. Über Hauptstraßen aber teils auch über kleinste Wege haben wir den Weg dann nach Växjö gefunden. Kurz vor Växjö riß die Wolkendecke auf und es wurde sehr warm und sommerlich.
Das Hotel befindet sich mitten in der Kleinstadt, leider ohne eigenen Parkplatz. Parken mussten wir auf einem großen öffentlichen Parkplatz. Das Hotel hatte ausgewiesen 4 Sterne - konnte den Standard aber nicht durchgehend zeigen. (eher 2-3 Sterne). Die Zimmer waren aber sehr sauber, dass Frühstück sehr gut und ausreichend mit Kaffee satt.

Am zweiten Tag ging es nach Jönköpping ins Streichholzmuseum. Von dort über viele kleine Straßen zurück zum Hotel. Teilweise sind die Straßen sehr gerade und ermüdend, dann wieder sehr klein, beschaulich und kurzweilig zu fahren. Mit Schotterstraßen muß gerechnet werden. Am Abend gab es Fußball. Rolf, Frank und Martin haben sich das Deutschlandspiel auf dem Hotelzimmer angesehen und der andere Teil hat sich einen schönen Abend in der Stadt gemacht. Im Anschluß wurde gemeinsam gegessen (Riesenportionen).

Am dritten Tag ging es auf die Insel Öland im Osten von Schweden. Dort konnten wir kurz die Temperatur der Ostsee beim Baden testen (17°C). Auf dem Rückweg haben wir aufgrund der heißen Witterung mehrere Pausen gemacht und eine davon um sich in einem moorigen Wasser erneut abzukühlen. An diesem Tag gab es abends eine schöne und gute Pizza. Vor dem Hotel wurden Absperrungen aufgebaut und innerhalb kurzer Zeit war das Hotel ein "Night-Club", jedoch mit wenig Zuspruch. Es war aber nicht sehr laut, so das wir trotz allem gut schlafen konnten, obwohl die Hotelzimmer sehr warm waren.

Am vierten Tag haben wir in Erinnerung an unsere Kindheit die Drehorte von Michel von Lönneberga (heißt in Schweden "Emil") und Die Kinder von Bullerbü besucht, sind kurz vor die Astrid Lindgreen Welt gefahren und haben uns Infomaterial besorgt. Die Zeit reichte leider nicht für einen Besuch des Freizeitparks. Auf dem Rückweg haben wir an einem schönen See angehalten und dort gepicknickt. Abends im Hotel wiederholte sich der Vorgang mit dem "Night-Club". Beim Zusehen, nach welchen Kriterien die Gäste eingelassen wurden, konnten wir kein System erkennen. Erstaunlicherweise gingen diese Veranstaltung erst um 23.00 Uhr los und am nächsten morgen war nichts mehr zu erkennen.

Am fünften Tag ging es zurück, diesmal über Malmö und die neue Brücken-Tunnelverbindung nach Kopenhagen (leider etwas teurer als die Fähre). Da es sehr heiß war sind wir relativ zügig Richtung Heimat gefahren. Rolf hat uns in Lübeck verlassen, um dort noch etwas zu erledigen. Den Abschluß haben wir bei McDonalds in Bispingen neben der Kartbahn gemacht.
Aufgrund des herrlichen Wetters und der tollen Landschaft war die Tour einfach toll und empfehlenswert zur Nachahmung. Die Straßen in Schweden sind sehr wenig befahren. Teilweise fährt man kilometerweit ohne einem Fahrzeug zu begegnen. Auf jeden Fall kann man durch die vielen Eindrücke wunderbar abschalten.

Text & Bilder: Frank Kr

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