Cluburlaub: Tag 9

Vollsperrung

12.05.07

Wie immer hat jeder einen anderen Wunsch, was die Rückfahrt angeht. Einige haben es eilig nach Hause zu kommen, andere weniger. Günther und Elisabeth machen sich alleine auf den Weg, Willi, Marion, Wolfgang, Andrea und Harald bilden die zweite Reisegruppe. Sie wollen alle durchfahren. Rolf, Johannes, Holger und ich planen noch eine Übernachtung. Wir haben genug Zeit und fahren über die alte Brennerstrasse um Italien zu verlassen. Oben am Brenner kaufen wir noch etwas Verpflegung.

Schwanz hoch und ab durch die Mitte

Weiter geht es über den Kühtai Sattel ins Ötztal und auch noch über den Fernpass. Außer Rolf reicht es jetzt allen mit Kurven und Bergen. Nach kurzer Beratung entschließen wir uns, Rothenburg ob der Tauber anzufahren.
Mein scharfer Blick führt uns in ein Tourenfahrer Hotel. Der Besitzer ist gut drauf und drückt uns einen Haufen Schlüssel in die Hand, wir sollen uns die Zimmer aussuchen. Eins der Zimmer ist allerdings schon belegt, zum Glück ist der Gast nicht da.
Nachdem das erledigt ist, gehen wir in die Altstadt. Sehr schön hier. Auffällig sind die zahlreichen japanischen Speisekarten und die Japaner. Wir kehren in einem der zahllosen Lokale ein, wahrscheinlich dem schlechtesten der Stadt. Das zweite Bier wollen wir lieber irgendwo anders trinken und ziehen weiter. Die Stadtmauer ist begehbar, wir wollen wissen, wie weit. Wir gehen los und klettern durch jeden Turm, in jeden Raum und haben jede Menge Spaß. Als es dunkel wird, brechen wir ab und gehen zum Abschluss endlich unser Bier und Holger seine Apfelschorle trinken. Dieser Zwischenstopp hat sich wirklich gelohnt.

Mit dem Sattel hätte ich diese Maschine auch stehen lassen.

Jetzt hat Rolf es doch eilig. Beim Frühstück haben wir lange gequatscht und jetzt geht es ihm nicht schnell genug. Wir schicken ihn los und fahren gemütlich hinterher. Da es nichts mehr zu sagen gibt, kann ich an dieser Stelle mein Resümee ziehen. Alles in allem war es ein sehr harmonischer Urlaub. In einer kleineren Gruppe ist es auch leicht es jedem Recht zu machen. Alle sind auf ihre Kosten gekommen. Vielleicht hat die, durchaus bewusste, Wahl eines einsam gelegenen Hotels, ein wenig die Partymöglichkeiten eingeschränkt. Aber so war die Gruppe eher gezwungen, sich miteinander auseinander zu setzten.
Außerdem lieferte der Torgglerhof den perfekten Ausgangspunkt für unsere Motorradtouren. Ich kann das Hotel nur jedem Motorradfahrer, der in Südtirol Spaß haben möchte, ans Herz legen. Vielen Dank an Familie Kerer für die freundliche Aufnahme und Verpflegung, es war toll. Der geneigte Leser findet nähere Informationen im Internet unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.torgglerhof.com/.


Bilder: Holger, Willi, Ingo
Text: Tanja

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