Seealpen im September 07 - Teil 1

Elisabeth - Günter - Holger - Bernd - Rolf - Torsten - Ralph

Am Freitag, den 07.September haben wir (Ralph, Günter, Elisabeth, Bernd, Torsten -ein Freund von Bernd- , Holger und Rolf ) uns um 20.00 Uhr bei der Niederlassung getroffen und sind zum Autozug nach Hildesheim gefahren. Die Abfahrt war um 23.00 Uhr. Nach einem schnellen Bier aus der Flasche ging´s zur Ruhe; jedenfalls was so im Zug möglich ist. Ankunft am Samstag in Lörrach gegen 07.00 Uhr. Nach der Entladung der BMWs und einer Suzuki ging es ab 08.00 Uhr bei bestem Wetter über Rheinfelden, Sissach, Thun und Gstaad in Richtung Martigny. Gegen 18.00 Uhr haben wir die erste Station im Hotel Le Clou in Arvier eingelegt. 5 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer zu kriegen war kein Problem.

Startklar und aufgetankt

Am Sonntag ging´s weiter über den Col d´Iseran, Col Galibier über Briancon nach Barcelonette, wo das erste ausgesuchte Hotel La Grande Eperviere genügend Zimmer gehabt hätte... Da einigen Mitreisenden die Zimmerpreise zu hoch waren, wurde weitergesucht mit dem Ergebnis, dass wir doch wieder im Hotel La Grande Eperviere landeten. Jetzt war aber ein weiteres Zimmer belegt, so dass sich zwei Herren ein Zimmer teilen mussten. Aber es gab wenigstens getrennte Betten ...

..nur Kühe und Einsamkeit..

Unser Ziel am Montag war Sospel. Weil das Radlager von Bernd Probleme bereitete, hat sich die Gruppe nach vielen schönen Eindrücken ab dem Col de la Couillole geteilt. Elisabeth, Günter und Rolf sind noch schnell zum Col de la Bonette aufgestiegen, während sich der Rest der Gruppe nach einem Abstecher nach Isola 2000 ab etwa 17.00 Uhr um Quartier in Sospel bemühte. Es war schwerer, als vermutet. Letztlich haben wir nach langem Suchen ein Privatquartier in einem Blockhaus ergattert. Der Hausherr war außerordentlich freundlich und hat -weil sich keine andere Möglichkeit mehr bot- in 2 Kammern und einer Galerie 7 Schlafplätze gezaubert. Mal was anderes, aber nicht schlecht. Familie B und Bernd sind auch die zweit Nacht dort geblieben; für die übrigen haben wir am nächsten Morgen dann im Hotel des Etrangers 4 Einzelzimmer geordert, so dass für die nächste Nacht wieder jeder sein gewünschtes Domizil hatte. Der Dienstag war zur freien Verfügung. Mittelmeer, Monaco, Col di Tende, Werkstatt für Bernds Moped; für jeden war was dabei.

Am Mittwoch wurden Bernd und seine Klamotten auf die verbliebenen Motorräder verteilt und ab ging´s in die BMW-Werkstatt nach Monaco. Für Rolfs Reifen, der am Morgen einen Platten hatte, gab es keinen Ersatz. Also: Weiterfahrt mit geflickten Pneu (hat dann noch diverse Schotterstrecken überlebt und auch bis Hannover gehalten) Weil Bernds Motorrad erst um 16.00 Uhr fertig werden sollte, ist ein Teil der Gruppe wie geplant ab dem Vormittag in Richtung Canyon du Verdon aufgebrochen. Nach einer ersten Umrundung des Col de la Croix mit Offroad-Einlagen haben wir dann ein Hotel mitten im Canyon ergattert. Welch ein Standort! Direkt an der Spalte mit Blick in die Tiefe. Nichts für Selbstmörder oder Menschen mit Höhenangst. Toll. Der Rest der Truppe hat sich die Zeit am Strand von Monaco oder auch in der Altstatt vertrieben. Zum Abendessen waren dann wieder alle zusammen, bei Bier und Steak ist der letzte gemeinsame Abend langsam zuende gegangen.