18. 06.2008,

heute ist wieder eine Mittwochstour, im Tourenkalender steht „Schaumburg“.
Noch lange vor der Zeit bin ich bei der BMW Niederlassung angekommen, habe noch nach einem Vergleichsstück meiner BMW gesucht um das Lenkerspiel zu überprüfen, es gab dabei keine Unterschiede zu meinem Motorrad. Die Reparatur an meiner R 850 R ist abgeschlossen, alles ist wieder soweit fahrfertig nur das Windschild bedarf noch ein wenig Politur.

Drei Wochen Schonzeit sind vorbei, heute ist meine erste Tour seit dem Umfallen in Tschechien. Einige Schlaglöcher schlagen noch kräftig durch, ich verspüre es im Brustkorb und der Wirbelsäule. Als Holger und Tanja eintrafen hatte ich meine Cola gerade leer, kurz danach kam Martin. Mit leichter Verspätung sind wir abgefahren. Seit der Niederlassung fuhr ein „Japaner“ hinter uns her, in Wilkenburg hatte ich an einer Ampel Zeit mit dem Fahrer zu sprechen. Er hat uns bei der Niederlassung gesehen und wollte nur ein kleines Stück mitfahren. Ich lud ihn ein den Weg gemeinsam mit uns zur Schaumburg zu fahren, er willigte ein, Olaf ist sein Name. Am Nienstedter Pass wartete Rolf auf uns, nun waren wir zu sechst. Weiter über Pohle und Hattendorf, dann auf die L 434 bis zur K 72, die dann zur Burg führte. Ich war hier schon einmal, ich erinnere mich an viele Menschen und eine Burgatmosphäre mit Ritter und so was. Damals hatten wir unsere Motorräder weit ab geparkt, heute sind wir schnurstracks die steile Strasse durchs Burgtor gefahren. Beinahe fiel mir die Auffahrt zum Parkplatz über die holperige und steile kurvenreiche Wegführung etwas schwer, konnte aber ohne Probleme den Parkplatz erreichen. Die Sonne schien, und eine kleine Briese wehte die Wölkchen weg. Wir setzten uns an zwei eingedeckte Tische, eine nette Bedienung brachte uns Sitzkissen für die Stühle, später gab es einen guten Pott Kaffee und für mich ein Stück Erdbeersahne, lecker. Fast eine Stunde sind wir oben auf dem Burghof geblieben und haben über alles Mögliche geplaudert.
Die Heimreise wurde wieder direkt gemacht, Martin begleitete mich bis nach Wunstorf, Holger und Tanja nahmen den direkten Weg nach Hause. Rolf wollte noch über Hamburg fahren, nein ein Scherz, Olaf zog es zur nächsten Tankstelle.

Mir hat es wieder gut gefallen, doch es hat mich auch noch ein wenig angestrengt. Gisela war zufrieden dass ich wieder gut gelandet bin.

Text: Helmut