Polen
Tschechien, freundliche Menschen
Super Strassen
Mittagessen
Marion wollte unbedingt eine tschechische Hundekacktüte mitnehmen

Sonntag, erster Tag in Tschechien!

Sonntag: 25.05.2008

Die erste Nacht im Hotel war für mich etwas ungewohnt, das Bett war viel zu hart, dafür ist es draußen sehr leise. Wir haben die ganze Nacht unser Fenster offen gelassen, außer Vogelgesang war nichts zu hören. Das Frühstück gab es vom Büffet, in aller Ruhe wurde ausgiebig gegessen, Start war erst um 10:00 Uhr. Bei der Ankunft im Hotel hatten einige Probleme mit der Schranke zum Parkplatz, heute fahren wir deshalb einen anderen Weg vom Parkplatz, Holger hat ihn ausgekundschaftet. Die erste Tour am Sonntag ist 260 km lang, es geht in Richtung Polen. An der nächsten Tankstelle werden alle Motorräder versorgt, weil es zu lange dauert, werden die Tanks ab sofort bereits am Abend gefüllt. Bis Radomierz fahren wir auf der E65, weiter geht’s in das Gebirge. So sehen die Strassen dann auch aus, einige Fahrer brauchen eine höhere Fluchtdistanz wegen der unmittelbar vor dem Reifen auftretenden Schlaglöcher. Teilweise sehen die Strassen wie Landwirtschaftliche Wege aus, sind auch stark bewaldet. Den Satz „kein Satellitenempfang“ höre ich immer mal wieder aus dem Helm. So blieb es gar nicht aus, dass wir trotzt Navi eine Ehrenrunde fahren mussten. Einmal falsch abgebogen bedeutet, dass wir fast immer einen Berg umfahren mussten, so sahen dann auch die Strassen aus. Eine Teststrecke für GS Fahrer, die anderen haben gemeckert. Rolf hat mir mal vor Jahren bei einer Tour zugebrüllt, „schmeiß dein Navi in die Elbe“, am Sonntag hätte ich es auch bald getan. Wolfgang half mir dann aus den kleinen Ortschaften raus. In einer kleinen Ortschaft lotste mich das Navi in eine Sackgasse, wir mussten wenden, bei der Rückfahrt standen dann die Leute draußen und haben die Motorradkolonne fotografiert, so viele Biker haben sie wohl noch nie gesehen. Gleich hinter dem Ort gab es eine Pinkelpause, die Jugendlichen kamen herbei und wollten mal auf einer BMW sitzen, Bernd hat es gern gemacht. Es war schon nach Mittag als wir ein vom Navi gefundenes Restaurant erreichten und Pause machten. Weiter sind wir nach Pec pod Snezkou gefahren, wir wollten auf die Schneekoppe. Die Schneekoppe kann man nur über eine zweiteilige Seilbahn erreichen, die untere war leider defekt. Inzwischen haben einige Kaffee getrunken, die anderen sind auf die Sommerrodelbahn gegangen. Mittlerweile drückt auch die Zeit ein wenig, so blieb uns nur der schnellste Weg zum Hotel.
Nach dem Abendbrot haben wir noch ein wenig die Gegend zu Fuß erkundet und uns ausgespannt. Später sind wir alle wieder vor dem Hotel oder an der Bar gelandet.

Helmut

Ralph
..hier haben wir fast immer gesessen.
Hotel
Bernd im Glück
Seilbahn in Harrachov