Phase 10: Kleiner Berg, großer Spaß

Für die letzte Übung fahren wir über einen tiefsandigen Weg (pah!) zum 'kleinen Berg', wo wir uns dann mal so richtig austoben sollen. Und hier sind Sven und Holger nicht mehr zu halten: an der steilsten Stelle hochfahren (beim Skifahren: totenkopfschwarz) und an der noch steileren Stelle (freier Fall) wieder herunter. Ich sehe, das es klappt - beim Gipfelstürmen Oberkörper nach vorne, beim in die Tiefe stürzen Oberkörper gaaaanz nach hinten. Ich habe aber echte Barrieren im Kopf und suche mir flachere Stellen.

Der 'kleine Berg'
Wie geht's runter?
So besser nicht!
So auch nicht!

Aber kleine Berge mit hohen Gräsern haben so ihre Tücken und so trete ich beim Anhalten auf der Kuppe mit dem rechten Fuß ins Leere. Das Gleichgewicht in die falsche Richtung verloren, purzele ich samt Motorrad den Abhang herunter. Später überredet mich Sven doch einmal eine steile Stelle hochzufahren. Das sei ganz einfach: Im Nullpunkt zum Hang, dann Oberkörper nach vorne und mit wenig Gas den Hang hinauf. Oben angekommen einfach stehen bleiben und eine geeignete Stelle zum Herunterfahren finden. Ok, verstanden - ich fahre im Nullpunkt zum Hang, lehne den Oberkörper nach vorne, fahre tatsächlich mit wenig Gas hinauf - und bleibe am Scheitelpunkt stecken! Das Hinterrad hat sich in den Boden eingegraben und hält das komplette Motorrad fest.

Gut, ich habe erlebt, dass es geht, beschließe aber, das Terrain den Furchtlosen zu überlassen.