Bericht zur Abschlusstour, BMW-Club-Tour vom 03.10. – 05.10.2008

 
Ziel: Hotel Haus Hubertushof in Herbram -Wald bei Lichtenau am Eggegebirge angrenzend an den Teutoburger Wald.

 
Teilnehmer: Club:
Holger B., Tanja B., Jana, Jochen F., Regina F., Frank Kr., Harald G., Martin B., Kalle und Waltraud, Claudia S., Frank und Martina Ka., Willi und Marion, Reiner und Uschi, Olaf und Petra, Dietrich K., Rolf H. mit Frau, sowie Tommi und Heidi am Samstag.

 
Gäste: Karl-Heinz G. und Frau, Dietmar P.

 
Anreise und Freitag:

Wegen dem Tag der deutschen Einheit am Freitag konnte die Tour schon um 10.00 Uhr in Hannover beginnen. Jochen führte bei kaltem und weniger angenehmem Wetter ins Eggegebirge. Gegen 13.00 traf damit der größte Teilnehmerkreis am Hotel ein. Karl-Heinz war mit Frau und Auto schon gegen 12.00 Uhr dort. Nach dem Einchecken war eine kleine Stärkung angesagt. Die meisten entschieden sich für das Kinderschnitzel.

Um 15.30 Uhr hatte ich einen Termin für eine Führung in der Wewelsburg gebucht. Angeblich die einzige dreieckige Burg in Deutschland. Die Tour führte ich über kleinste Straßen, unter Vermeidung der Hauptstraßen zur Wewelsburg. Dort angekommen zogen die meisten zunächst ein langes Gesicht – die Führung sollte 1,5-2 Stunden dauern – das kann ja langweilig werden (mich eingeschlossen). Wir hatten aber mit der jungen Frau, die uns durch die Burg begleitete eine sehr kompetente und kurzweilige Zeit in der Burg verbracht. Ich denke es war keiner von den Teilnehmern enttäuscht oder gelangweilt. Die Führerin erzählte von den Anfängen der Burg bis in die heutige Zeit viele kleine interessante Geschichten. So wurde das Thema „Hexenverbrennung“ ausführlicher geschildert. Dies geschah im Keller, in dem die Hexen eingekerkert und so lange gefoltert wurden, bis sie gestanden. Im Angesicht der kalten Gewölbe und den vorstellbaren unhygienischen Verhältnissen sehr gruselig.

In der Burg – die eigentlich ein Schloss war und auch nicht das einzige dreieckige! Wurden zu den Ausstellungsstücken immer wieder Anekdoten eingestreut. So sahen wir eins der ersten Feuerzeuge - durfte aus Explosionsgründen nur von Dienern bedient werden.

Im Ganzen fand ich die Führung sehr interessant und kurzweilig.

Nach der Führung ging es dann auf dem schnellsten Weg zurück zum Hotel.

Das Hotel war soweit ganz in Ordnung. Leider waren das Schwimmbad und die Sauna wegen technischer Mängel nicht zur Benutzung frei. Das kam bei den Meisten nicht gut an. Zudem ist die Wasserpreisgestaltung fragwürdig. Drei kleine Wasser mit 0,25 l waren günstiger als eine große Flasche mit 0,75 l.

Am nächsten Tag führte ich die Gruppe nach Neheim. Die Fahrt ging über den kürzesten Weg dorthin, da es sehr kalt war. Dort fand ein Mittelaltermarkt mit Ritterspielen statt. Jeder hatte genügend Zeit sich dort umzusehen und sich zu stärken bzw. Aufzuwärmen. Dann ging es wieder auf kurzem Weg zurück. Einige nutzten die Zeit noch, um sich in Bad Driburg im Schwimmbad auszutoben. Alle anderen genossen den ruhigen Nachmittag.

Am Abend gab es ein Buffet mit ausreichend Auswahl. Die meisten blieben am Tisch und unterhielten sich angeregt. Andere mussten Sport treiben und spielten im Keller Tischtennis bzw. krökelten. So klang auch der zweite Abend langsam aus.

Am Sonntag nach dem Frühstück ging es dann wieder für alle Richtung Heimat.

Bilder & Text: Frank Kr.

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