Portugal vom 11.-24. September 2009

Teilnehmer: Heinz J., Karl-Heinz Gl., Dieter Schu., Rolf Ha.

Freitag, 11. 09.:
Treffen bei der Niederlassung um 12.00 Uhr und gemeinsame Anfahrt zur Verladung der Motorräder nach Hildesheim.

Samstag, 12.09.:
Ankunft des Zuges in Narbonne mit 3 Stunden Verspätung. Die erste Etappe führte uns auf der französischen Seite der Pyrenäen über Toulouse, Tarbes und Pau nach Oloron Ste. Marie. Eigentlich wollten wir am ersten Tag noch weiter kommen, aber die Verspätung des Zuges sowie die nahende Dämmerung ließen uns keine andere Wahl.

Sonntag, 13.09.:
Start um 09.00 Uhr auf direktem Weg über Mauleon und Pto. de Ibaneta durch die Pyrenäen in Richtung Pamplona. Weiter über Burgos, Benavente Chaves und Vila Real nach Porto. Ankunft im Hotel Axis Ofir gegen 24.00 Uhr. Zuerst ein Kaltgetränk in der Bar, wo wir bis zur Schließung gegen 01.00 Uhr ausgehalten haben.

Montag, 14.09.:
Strandtag. Sonnenbrand und Baden im Pool bzw. Atlantik bei bestem Wetter war Pflicht.

Dienstag, 15.09.:
Ausflug zum Nationalpark Peneta-Geres im Norden Portugals. Man muss erst einmal aus der dicht besiedelten Region Porto herauskommen, dann macht auch das Motorradfahren wieder Spaß …

Mittwoch, 16.09.:
Aveiro, das Venedig Portugals. Grausame (Neben-)Straßen dahin, Autobahnähnliche Hauptstraßen mit viel Verkehr. Man fährt 4-streifig über Land, um dann direkt vor den Ortschaften auf 2 Spuren reduziert in die Siedlung einzufahren, wo dann häufig noch ein Haus im Wege steht, so dass man sich dann auf einer Spur vorbeiquält.

Donnerstag, 17.09.:
Braga, Vila Pouca, Chaves, N 103. Endlich mal schöne Straßen mit Kurven und weitem Blick über das Land. Die Landbrände mit weit sichtbaren Rauchsäulen sind allgegenwärtig.

Freitag, 18.09.:
Geplant war ein Ausflug an die spanische Küste bei Santa Uxia Ribeira. Eine Schlechtwetterfront zwang uns zur Planänderung. Die Tour führte uns dann in die Berge nach Ponte da Lime und Ponte Barca. Da das Wetter mittlerweile besser wurde, war ab 15.00 Uhr wieder Strand am Hotel angesagt.

Samstag, 19.09.:
Unser letzter Tag im Hotel. Also steht heute Porto auf dem Programm. Im Großraum wohnt etwa ein Viertel der Portugiesischen Bevölkerung; entsprechend viel Verkehr ist dort. Eine Großstadt mit vielen alten Häuserzeilen, wo häufig nur noch die Fassade steht. Fahren nach Navi? Unmöglich! Nach Wegweiser? Grausam, weil unvollständig und völlig ohne Konzept..


Sonntag, 20.09.:
Beginn der Rückreise mit einer Zwischenübernachtung in einem Kaff im Baskenland zwischen Santander und Bilbao. Ein tolles, altes Gebäude mit absolut edler Ausstattung. Abendessen sollte es nach Angabe der Wirtin nach einem dreiminütigem Fußmarsch im Ort geben. War aber nix, deshalb sind Heinz und Dieter zurück ins Quartier. Karl-Heinz und Rolf waren hartnäckiger und haben eine Bodega ausfindig gemacht, wo es Hähnchen mit Pommes gab.
Montag, 21.09.:

Das Frühstück bestand aus einer Tasse Kaffe und einem kleinen, trockenen Stück Kuchen. Also: bloß weg hier. Weiter auf Haupt- und Nebenstraßen, quer durch das Baskenland und entlang der Cote d`Agent zum nächsten Zwischenziel: Arcachon. Gegen 17.00 Uhr haben wir zunächst Quartier bezogen und sind dann gemeinsam zur Düne gefahren. Höhe:108 Meter. Beeindruckend! Hier war ich nicht das letzte Mal!

Dienstag, 22.09.:
Weiterfahrt nach einem guten Frühstück zur nächsten Übernachtung nach Clamecy  (liegt bei Auxerre).  Hier haben wir in einer ehemaligen Kirche exzellent zu Abend gegessen und wie in Abrahams Schoß geschlafen.

Mittwoch, 23.09.:
Nach einem ausgiebigen, keine Wünsche offen lassendem Frühstück führt uns der vorletzte Tag über Nancy, Toul durch den Hunsrück nach Idar-Oberstein, wo wir in einem gemütlichen Gasthof mit Schankraum bei einem guten deutschen Schnitzel und Benzingesprächen am Tresen den Tag gaaanz langsam ausklingen lassen.

Donnerstag, 24.09.:
Der letzte Tag. Heinz und Dieter entscheiden sich für den direkten Weg über die Autobahn nach Hannover. Karl-Heinz und Rolf wollen über Landstraßen nach Hause.

Es waren schöne 2 Wochen mit einem guten 4-**** Hotel bei Porto und 5.500 unfallfreien Kilometern. Hat Spaß gemacht.


...alle Bilder...

Text & Bilder: Rolf