Donnerstag, 01. Oktober 2009.
Der peitschende Regen auf meinem Dachfenster hat mich aufgeweckt, oh je, bei diesem Wetter an die Ostsee! Noch bevor ich mit dem Frühstück fertig bin klärt es ein wenig auf und es bleibt bis auf einige wenige Ausnahmen trocken. Um 9:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum zweiten Treffpunkt an der A7, zum Rasthof Allertal. Kaum hatte ich mein Motorrad geparkt, fährt auch Frank mit Martina auf den Parkplatz. Allmählich treffen alle die ein, die nördlich von Hannover wohnen, oder die zur BMW Niederlassung Hannover einen Umweg hätten fahren müssen. Als Holger mit seiner Hauptgruppe auf dem Rasthof ankommt, sind wir fast vollzählig. Einige Kurzentschlossene haben sich wegen dem schlechten Wetter für das Auto entschieden, was sich später als sehr sinnvoll erwies. Sehr schleppend geht es auf der A7 vorwärts. In Soltau Ost verlassen wir glücklicherweise die Autobahn und fahren auf der B209 Lüneburg entgegen. Gegen Mittag machen wir noch eine kleine Pause und erreichen gegen 16:00 Uhr das Hotel. Einchecken - auspacken - orientieren, oder wer es mag, gleich ein kleines „Blondes“ nach der Anstrengung der Fahrt. Bevor jedoch jeder aber auf sein Zimmer verschwindet, verkündigt Holger der Tourenguide noch den Termin für das Abendessen.

Um neunzehn Uhr treffen alle im Schafstall ein (sep. Nebenraum nach Schäfer Art). Jeder sucht sich seinen Platz den er für den schönsten hält. Nach einer Ansprache des Vorstandes werden wir kulinarisch mit einem drei Gänge Menü verwöhnt. Es gibt eine sehr leckere Suppe, als Hauptgericht wird Fisch oder Schnitzel gereicht und natürlich auch ein Dessert. Mir hat es so gut geschmeckt, das kaum noch Platz blieb für ein Bier.

Holger ergreift nach dem Essen wieder das Wort. Er erzählt uns von dem Buch was zum 25 jährigen Jubiläum geplant war und erscheinen sollte und das dieses heute vorgestellt werden wird.

Holger spricht von Schwierigkeiten der Recherche die Johannes und er gemeinsam gehabt haben.
 
Er spricht von vielen Fotos die teilweise in mühevoller Arbeit gesichtet - gescannt und bearbeitet worden sind.
 
Er spricht von mehr als 120 Stunden an dem er an dem Buch gearbeitet hat, z.B. Texte erstellt, Fremdtexte teilweise umgeschrieben, oder auch aus persönlichen Erzählungen Texte erarbeitet hat.

Er spricht von sehr viel Korrekturlesen, wo sich nach seiner Aussage am Ende dann doch noch ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen hat.

Mit stolzer Brust reißt Holger nun die mitgebrachten Kartons auf, um uns „sein Buch“ zu präsentieren. Es dauerte schon eine kleine Ewigkeit bis sich die versammelte Mannschaft etwas beruhigte. Wir waren alle wie vor den Kopf geschlagen, ein sehr schönes gelungenes Buch, mit sehr eindrucksvollen Bildern.

Dank an die Macher, Dank an Holger!

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Bilder & Text: Helmut