Freitag, 02. Oktober 2009.
Als wir um 8:00 Uhr in den Speiseraum kamen, waren einige schon auf dem Weg zur Zigarette danach. Uns erwartete ein super Frühstücksbuffet und angeregte Unterhaltung. Pünktlich um 10 Uhr sind wir dann, bei eisigem Wind und 8°, gestartet. Unser Freitagsprogramm war eine Fahrt mit der Molly, deshalb wurde der Bahnhof in Kühlungsborn unser Ziel. Die ersten großen Lachanfälle gab es bereits im Bahnhofsgebäude in Kühlungsborn. Holger wollte Fahrkarten kaufen, brauchte dazu aber die genaue Teilnehmerzahl. Kurzerhand rief Holger alle BMW Leute in die Wartehalle um dann die eintretenden Clubleute zu zählen. Zwischendurch erschienen aber immer wieder mal fremde Leute, die ja nicht mitgezählt werden sollen, die Holger aber aus dem Rhythmus brachten. Erst durch die gute alte 1-2-3-4- Aufrufweise, konnte die genaue Personenzahl ermittelt werden. Laut schnaufend machte sich der Molly bemerkbar, als er in den Bahnhof rollte. Vielen Fotografen zeigte die Schmalspurbahn ihr schönstes Gesicht. Unser Zwischenziel war Heiligendamm. Weiß leuchtete das Grand Hotel, die See war rau und der Wind peitschte uns Regen ins Gesicht. Nicht wirklich ein schönes Plätzchen um 2 Stunden dort zu verweilen. Schon die nächste Bahn war unser Ziel und natürlich Bad Doberan. Hier fährt der Molly mitten durch die Stadt. Der permanente Glockenschlag der Lok kündigt bereits eine ankommende oder abfahrende Bahn an. In der Stadt werden mehrere Haltestellen bedient, wir haben die Stadtmitte genommen. In kleinen Grüppchen, je nach Belieben, wurde nun die Stadt erkundet. Ich bin zum Münster gegangen, vorbei an der Ruine des Zisterzienserklosters und weiter zum Münster. Das Münster gleicht einer Baustelle, außen und innen total mit Gerüsten zugestellt, nicht wirklich ein schönes Fotoobjekt. Inzwischen hat auch der Himmel mit uns fußkranken Motorradfahrern ein Einsehen und hat den Regen abgestellt. Die Bimmelbahn hat uns wieder zu den Motorrädern gebracht.

 

 

 


Zur Feier des Tages haben der Finanzminister und der Vorstand tief in die Tasche gegriffen, um uns einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Die Küche hat uns sehr viele Leckereien geboten, alles habe ich nicht probieren können, ich war nur SATT. Tanja und Thomas haben in einer Rede den Werdegang unseres Vereins nachgestellt, wobei nur noch einige wenige von Anbeginn dabei sind. Als delegierter Kassenprüfer beim „BMW Club Deutschland“, hat Thomas die besten Grüße von diesem Verein übermittelt. Marion hat mit fetziger Musik die Tanzfläche beschallt, was leider in der ersten Stunde wegen Trägheit in der Magengegend etwas schwierig war. Die Lichter wurden gegen 2 Uhr abgeschaltet.

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Bilder & Text: Helmut