Jahresabschlusstour 2010

Freitag den 01. Oktober 2010 starteten wir mit 6 Motorrädern um 11:00 Uhr von der BMW-Niederlassung Hannover. Wir fuhren über die Autobahn bis Mellendorf und von dort aus über kleine Dörfer Richtung Duhnen, einem kleinen hübschen Ort, bei Cuxhaven. Unser Quartier war das Hotel „Wehrburg“, mit Gruppenraum, netten Zimmern und elegantem Ambiente. Dort trafen nach und nach auch unsere anderen Mitglieder ein, mit 27 Personen waren wir schließlich vollzählig.

Leider hatte das Hotel keine eigene Küche, so nahmen wir unser Abendessen im Restaurant „Ahoi“ ein, mit Blick auf ein anliegendes Spaß-Schwimmbad, das wir auch mit Sauna hätten nutzen können. Das Essen war gut und wir ließen den Abend bei netten Gesprächen ruhig ausklingen.

Am nächsten Morgen, ging es nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel, warm gekleidet zu den Pferdekutschen für eine Watt-Kutschfahrt. Mit ca. 6 Kutschen hintereinander im Konvoi, fuhren wir in Decken warm eingemummelt zur Insel Neuwerk. Damit uns auch wirklich nicht kalt wird, hatten Willi und Holger in Heimarbeit an Schlüsselbänder kleine Schnapsgläser befestigt, die wir während der Watt-Fahrt um unseren Hals trugen und bei Bedarf immer wieder mit „Schnasselwasser“ füllen lassen konnten. Außer wie heiß einem der „Schluck“ die Kehle herunter laufen kann, hatten mich noch die Reiter fasziniert, die uns im Galopp im Watt überholten. Nach ca. 1 ½ stündiger, windiger Hin-Fahrt kamen wir bei der Insel Neuwerk an und hatten 1 Std. Aufenthalt. Heidi, Dieter und Conny Sch. nutzten die Zeit, um dort ein Bernsteinmuseum zu besichtigen, welches vermutlich eine Privatsammlung von Bernsteinen war. Die Führung durch das Museum war lt. Heidi sehr interessant, da sie nähere Hintergrundinformationen darüber erhielten. Andere unserer Truppe bestiegen den Leuchtturm, um die Aussicht auf das Watt und die Umgebung zu begutachten.

Und schon war die Stunde um und es ging ca. 1 ½ Std. in den Kutschen durchs Watt zurück nach Duhnen. Abends aßen wir wieder im Hotel „Ahoi“, das Essen schmeckte inkl. Nachtisch sehr gut.

Wir bekamen am Vorabend von der Wirtin den Tipp, dass wir im „Paulaner Keller“, nur wenige Minuten von unserem Hotel zu Fuß entfernt, auch in unserem mittleren Alter dort gut feiern und tanzen könnten. Das taten wir nach dem Essen dann auch.

Der Paulaner-Keller hat eine zünftige, gemütliche Einrichtung. Der DJ suchte anfangs Karaoke-Sänger, was ihm aber kaum glückte, so sang er meistens selbst, zwar ziemlich gut aber irgendwann wurde mein Wunsch größer, ihn abzustellen ; ) Aber dann…, zu fortgeschrittener Stunde, ging die „Post“ richtig ab. Einige von uns „Hyperaktiven“ (ich inbegriffen), fanden sich immer wieder auf der Tanzfläche zum Abfeiern ein, mit wachsender Begeisterung. Es herrschte richtige Partystimmung, so wie es sein sollte und machte mir und sicher auch den Mitstreitern riesigen Spaß, vor allem weil wir auch teilweise mit den umstehenden jungen Leuten zusammen feierten. Der DJ wusste wirklich wie man Stimmung bekommt, Musik „quer Beet“, für jeden etwas dabei.

Sonntag um 10:00 Uhr, traten wir die Rücktour an. Wir fuhren nach dem Frühstück über kleinste Straßen, durch das Alte Land in Richtung Heimat.

Für mich war es ein gelungenes Wochenende. Danke Holger und Willi für eure Organisation und Zeit, die ihr für diese Abschlusstour aufgewendet habt.


 

Text: Marion
Bilder, Video: Holger, Willi