Am Freitag sind wir (Gerd mit Christa, Wolfgang mit Andrea, Ralph, Helga und ich) um 12.00 Uhr in Holtensen zur Moseltour aufgebrochen. Bei bedecktem, aber trockenem Wetter ging es über Winterberg, Bad Berleburg und Siegen nach Cochem, Ankunft gegen 18.45 Uhr im Hotel. Das vom Michelin ausgezeichnete Restaurant servierte ein exzellentes 3-Gänge-Menü, das bei einem guten Wein keine Wünsche offen ließ. Anschließend sind wir noch bis hoch auf die Burg gewandert. In einer Weinstube am Moselufer fand der Tag ein stilvolles Ende.

Samstag, 10.00 Uhr: nach dem Frühstück fuhren wir - mit einem Zwischenstopp in Bernkastel-Kues - in beschaulichem Tempo entlang der Mosel nach Trier, wo wir uns eine Stunde an der Porta Nigra mit römischer Geschichte befassen konnten. Der Rückweg führte uns mit vielen Kurven über kleine Hunsrück-Straßen zurück zum Hotel, wo wieder kulinarisch verwöhnt wurden.

Sonntag. IIIIIIIgittigitt. Das Wetter! Schlagregen und keine Sonne. 400 Kilometer nach Hause. Was soll's. Wegen der Veranstaltung Happy Mosel war ab 09.00 Uhr sowieso alles gesperrt; also schnell los. Mit teils heftigen Regenfällen, aber auch einigen trockenen und zeitweise sogar sonnigen Abschnitten, haben wir den Weg nach Boppard am Rhein bis Winterberg über kleinere Straßen genommen. Als die Gruppe nach mehr Tempo verlangte, habe ich mich erweichen lassen und bin auf die Bundesstraßen nach Beverungen und Höxter ausgewichen. Ging nach Tacho schneller als über Land; die gebrauchte Zeit war aber die selbe.

Schön war's; nächstes Jahr peile ich eine Weinprobe am Ufer des Rheins an.

Bidler & Text: Rolf