Salzburg

Ziemlich verwegen, wird mancher gedacht haben, erst am Nachmittag zu starten und dann noch bis Salzburg fahren zu wollen; aber es ist natürlich ganz anders:
Bei schönstem Sommerwetter treffen sich Holger B., Willi B., Michael B., Jochen F. und Reiner V. bei der Niederlassung und starten pünktlich um 14:00 Uhr zur ersten Mittwochstour in diesem Jahr durch das grüne Süd-Hannover.

Bereits in Gleidingen verlassen wir die B6 und fahren über kleine Straßen durch Ruthe, Schliekum, Jeinsen, Adensen, Wülfinghausen, Mehle und Deilmissen zum Parkplatz kurz vor Marienhagen. Kleine Pause.

Über Thüste, Salzhemmendorf und Lauenstein erreichen wir gegen 15:30 Uhr unser Ziel, den winzigen Ort "Salzburg" bei Coppenbrügge.

Bei einer früheren Tour fiel mir der Wegweiser auf und weil wir mal für ein Jahr in der Nähe vom "richtigen" Salzburg gewohnt haben, interessierte mich dieses Salzburg. Woher der Name? Wurde im Osterwald jemals Salz abgebaut?
Im Gasthaus ist auf einer Gedenktafel die Erklärung zu lesen:

"1733 ließ König Georg II von Hannover sechs Siedler-Häuser für die aus dem Raum Salzburg-Berchtesgaden ausgewiesenen Protestanten bauen."

Zum Glück sind wir in Mitteleuropa seit längerer Zeit von Vertreibungen aus irgendwelchen Gründen verschont geblieben.

Wir setzen uns auf die große Terrasse, genießen einen Imbiss und haben einen herrlichen Blick über den südwestlichen Abhang des Osterwaldes (wer möchte, kann sich ein paar schöne Bilder bei Google Earth ansehen).

Wir beginnen unsere Heimfahrt auf dem geschotterten Waldweg, der von Salzburg bis zum Parkplatz hinter Dörpe auf dem Pass des kleinen Deisters liegt und fahren dann über Eldagsen und Gestorf bis nach Hiddestorf, wo sich unsere kleine Gruppe auflöst.

Eine Nachmittagstour bei sommerlichen Temperaturen geht zu Ende.

Reiner