Reisebericht

Cluburlaub 04. – 11.Juni 2016 in Limone am Gardasee

 

Samstag Treffen um 07.30 Uhr in Wülfingen, von dort mit den Motorrädern über die B3 nach Northeim, dann über die Autobahn bis Holzkirchen Richtung Tegernsee und weiter zur Zwischenübernachtung in der Pension Rosenegger nach Pertisau am Achensee. Das Wetter war geprägt von sonnigen und wolkigen Abschnitten; die Starkregenereignisse bei München haben wir über den Ring München gerade soeben umfahren. Den ersten Reisetag haben wir bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

Sonntag ging es nach einem guten Frühstück los zum Reiseziel Limone. Zwei Prozessionen haben uns an diesem Sonntag Zeit gekostet und einen größeren Umweg beschert. Gleich hinter Pertisau die erste Sonntagsprozession. Dann auf der Nebenstrecke zwischen Insbruck und Brennerpass: Straße im Dorf ist zu; also zurück über die Europabrücke. Dann weiter über die alte Brennerstraße und den Jaufenpass quer durchs Land. Der Wetterbericht sagt nichts Gutes. Ab dem frühen Nachmittag gibt der Herrgott alles. Also: Regenklamotten raus. Bei Meran kommt uns Heiko entgegen, der ist schon mit dem Wohnmobil und Motorrad (war auf dem Anhänger) einen Tag früher in Limone angekommen.

Montag steht die Strecke hinter dem Monte Baldo auf dem Programm.  Das Wetter ist bis zum Nachmittag sonnig und warm, erst zum frühen Abend erreichen uns die ersten Schauer.

Dienstag nehmen wir die Westliche Seite der Berge hinter dem Gardasee unter die Räder. Auch heute ist es bis zum späten Nachmittag trocken, dann sorgen leichte Schauer für eine Abkühlung.

Mittwoch will Heiko seine Frau vom Flughafen in Venedig abholen. Also planen wir, in Richtung Venedig die Strecken bis hinter Verona auf kurvigen Straßen zu nehmen. Das klappt bis zum Mittag auch ganz gut. Aber dann wird es schlagartig dunkel. Starkregen zwingt uns zum Abbruch der Tour und schnellstmöglich auf kurzem Wege zurück. Heiko bleibt noch bis Venedig trocken. Aber dann… . Norbert gönnt sich eine extra Runde zum Stilver Joch, hat dafür sogar das Frühstück ganz früh genommen. Und ist sogar rechtzeitig zum Abendessen im Hotel.

Donnerstag lacht die Sonne den ganzen Tag; heute ist bei mir Strand angesagt.  Norbert will heute zum Timmelsjoch. Respekt. Ansonsten macht jeder, was er möchte.

Freitag ist Reisetag. Einige Mitglieder verlängern ihren Urlaub noch um weitere 1-2 Wochen, andere fahren zu eigenen, privaten Zielen oder treten die Heimreise an. Ich bin heute über den Gaviapass, das Stilvser Joch und über die Arlberg-Panoramastraße bei bestem Sommerwetter bis kurz vor Füssen gekommen. Samstag war dann von Füssen bis Würzburg Scheißwetter, aber in Hannover bin ich wieder trocken im Sonnenschen angekommen.

 

In diesem Cluburlaub waren wir mit 5 Motorrädern zusammen 12 Personen, Clubmitglieder und Partner. Die Tagesabläufe hat jeder für sich selbst bestimmt. Es wurde teilweise in kleineren Gruppen gefahren, nur zum Frühstück und Abendessen waren wir eine große, gesellige Runde. Die Großwetterlage war in dieser Zeit überall in Europa „durchwachsen“, aber schön war es trotz der gelegentlichen Regenfälle doch.

 

Rolf